2011
Der Gegenbesuch bei der Chorgemeinschaft Gallneukirchen,
die 2010 mehr oder weniger zufällig auf uns gestossen war,
weil der Chor, den sie eigentlich in München besuchen
wollten, Terminschwierigkeiten hatte - wie sich später
herausstellte "unser" Kirchenchor - stand unter
keinem guten Stern. Gallneukirchen liegt in unmittelbarer
Nähe von Linz, wo ausgerechnet an diesem Wochenende ein
Triathlon stattfand. Dadurch waren die Hotels der Gegend
schon gut belegt. Wir liessen uns davon nicht abhalten und
schon gar nicht die gute Laune verderben.
Und das war gut so. Nach der Zimmerbelegung - in zwei
verschiedenen Hotels - wurden wir in einem dieser Hotels,
beim Wolfsegger, fürstlich bewirtet. Anschliessend machten
wir uns auf eine Tour durchs Mühlviertel, wobei wir vom
Gatten der Obfrau der Chorgemeinschaft über Geschichte und
Geschichten des Mühlviertels unterrichtet wurden. In der
geschichtsträchtigen und mediterran anmutenden Stadt
Freistadt, wo es bis heute einen Bürgerbräu gibt, wurde -
wie ich vermute extra für uns - auf dem Marktplatz ein Fest
veranstaltet und wir hatten Gelegenheit die Stadt auf eigene
Faust und auch das Produkt des Bürgerbräus zu erkunden.
Nach kurzer Rast im Hotelzimmer trafen wir uns wieder beim
Wolfsegger, wo wir ein vorzügliches Essen und einen
gemütlichen Abend geniessen durften.
Am nächsten Morgen wurden wir nach Linz verfrachtet, wo uns
der Ehemann der Chorleiterin alles Wissenswerte über diese
interessante Stadt erzählte. Am Abend durften wir bei einem
beeindruckenden Konzert mitwirken - natürlich mit
anschliessendem gemütlichen Beisammensein.
Früh ging es am Sonntagmorgen los - sehr früh...- aber als
wir in der Kirche eingetroffen waren, wo wir die "Messe
zu Ehren der heiligen Cäcilia" von Max Hohnerlein
sangen, war die Müdigkeit so gut wie vergessen. Nach dem
Mittagessen beim Mostheurigen im "Roadlhof" in
Alberndorf am Roadlberg... in einer
fantasievoll ausgebauten Tenne mit Blasmusik und
Gesangseinlage nahmen wir wieder Kurs auf die Fasanerie.
2009
Der diesjährige Ausflug führte uns ins südliche
Wonnegau, zu unseren Freunden nach Monsheim, wo wir
wunderschöne und unvergessliche Tage verbrachten. Gleich
nach unserer Ankunft und einer Stärkung im Gasthof zur
Traube überraschten uns die Gastgeber mit einer traumhaften
Rundfahrt auf Traktoranhängern über die Weinberge,
natürlich mit Wein... Auch Petrus gab sich alle Mühe und
so trugen Einige einen mittelschweren Sonnenbrand davon.
Für den Abend war ein gemütliches Beisammensein mit Musik,
Gesang, Essen, Trinken sowie eine kurze Einweisung in die
Landessprache und die örtlichen Gebräuche angesagt, es wurde ein wahrer
Festabend.
Am Samstag liessen wir uns die mittelalterliche Stadt Worms
mit dem Dom, in dem schon die edlen Nibelungenfrauen
herumzickten und all die anderen Sehenswürdigkeiten zeigen.
Nach einer Rast am Rheinufer wurden wir wieder nach Monsheim
gebracht, wo wir uns auf die Vorabendmesse vorbereiten
konnten, die wir musikalisch gestalten sollten. Am Abend war
im Restaurant Dunzweiler ein Buffet für uns gerichtet, das
wir ausgiebig genossen. Natürlich liessen wir Gesang und
Unterhaltung wiederum nicht zu kurz kommen.
Auf dem Heimweg am nächsten Tag besuchten wir die
Sektkellerei Schloss Wachenheim, wo wir uns über die
Geheimnisse der Sektherstellung aufklären liessen -
natürlich mit anschliessender Verkostung und -natürlich-
mit Gesang. Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit den
Monsheimern in der Gaststätte Luginsland verabschiedeten
wir uns schweren Herzens und fuhren schliesslich nach Hause.
2008
Im Jubiläumsjahr durften nur die aktiven Sänger einen
Ausflug machen, für die Passiven gab es zuhause jede Menge
Veranstaltungen. Mitte Mai begaben wir uns nach Obertrum im
Salzburger Land, wo wir einen kombinierten Sänger- und
Bierbrau-Workshop absolvierten dessen Ergebnisse sich sehen,
bzw. hören und schmecken lassen konnten. In der Trumer
"Creativbrauerei" brauten wir unter fachkundiger
Anleitung einen einmaligen "Sängerbock" und
verkosteten nicht nur die Biere der Trumer Privatbrauerei,
sondern liessen uns auch die Erzeugnisse unserer Vorgänger
schmecken. Wir übernachteten in der nahegelegenen Landesberufsschule
für die Lehrberufe des Hotel- und Gastgewerbes und übten
dort auch fleissig unter der Leitung von Dr. Christian
Kelnberger und teilweise mit Begleitung von Bonny Palm, um
für die vielen Auftritte des Jahres gerüstet zu sein.
2007
Freitag 12. Oktober
Unser Jahresausflug führte uns in diesem Jahr ins Mostviertel nach Niederösterreich. Die Anreise erfolgte über die Autobahn nach Salzburg. Nach einem kurzen Stopp an der Raststelle Walser Berg ging die Reise zügig weiter über die Autobahn zu unserer ersten Station auf unserer Reise zur Wallfahrtsbasilika St. Florian südöstlich von Linz.
Besondere Bekanntheit hat die mit 4 Manualen, 103 Registern und 7389 Orgelpfeifen ausgestattete Brucknerorgel erlangt. Die im Andenken an den großen Symphoniker Anton Bruckner (1824-1896) benannt wurde. Er hat als Florianer Sängerknabe seine musikalische Laufbahn in St. Florian begonnen und später einige Jahre als Stiftsorganist gewirkt. In dieser Zeit entstanden auch einige seiner bedeutendsten Werke.
Im Anschluss an die Besichtigung der Basilika gab es gleich nebenan deftige Niederösterreichische Kost im Gasthof zum Goldenen Löwen.
Weiter ging es dann zu unserem eigentlichen Reiseziel zum Naturhotel Steinschalerhof in Rabenstein. Nach der Ankunft etwa um 15:00 Uhr erfolgte die Zimmerübergabe. Vor dem nächsten Programmpunkt, einem Spaziergang durch die Naturwelt Steinschalerhof, nutzten einige die Gelegenheit und testeten die österreichische Kaffeekultur.
Der Chef, Hans Weiß persönlich führte durch seinen Kräutergarten und durch die Hotel- und Gartenanlagen. Es gab gute Tipps zum „faulen Gärtnern“.
Nach dem Abendessen ging es ins zum Steinschaler Dörfel. Dort sollte ein Festabend unter dem Motto „Lieder und Gesänge von der Isar bis zur Pielach im Dirndltal“ stattfinden. Gestaltet vom Kirchenchor Kirchberg und "Männerquintett Frankenfels" und der „Liedertafel Fasanerie“. Den Festabend hatte der Hotelchef Hans Weiß, die Chorleiterin des Kirchenchores und die Sänger Seehann, Nagel und Eberl bei einer Vorerkundung im Mai ausgemacht.
Das Steinschaler Dörfel ist aus einem Bergbauernhof hervorgegangen. Es liegt in einem Seitental des Pielachtales in 730 m Höhe und wurde in den vergangenen Jahren restauriert und erweitert. Das konnten wir aber bei der Anfahrt nur erahnen. Es ging auf einer schmalen Forststraße in völliger Dunkelheit ca. 20 min. ständig bergauf. Es hatte leicht zu regnen begonnen. Dort oben wollten wir uns mit dem uns unbekannten Chor treffen und einen Festabend gestalten. Angeblich sollten zu dem Singen auch Einheimische und Gäste kommen! Wer sollte bei dem Sauwetter, auf der schmalen Straße, am Freitag Abend wo es bestimmt was interessantes im Fernsehen gab, auf diesen gottverlassenen Berg hinauffahren. Auf den Trick konnten nur wir hereinfallen. Ich kam mir vor wie auf einer Kaffeefahrt. Was es wohl zu kaufen gab? Bettdecken, Kaffeservice oder ein 12-teiliges Essbesteck original aus Solingen.
Aber dann ging es Schlag auf Schlag. Das Steinschaler Dörfel entpuppte sich als weitläufiges Hotelgelände, soweit das bei Dunkelheit erkennbar war. Der Saal in dem das Treffen stattfand war gut doppelt so groß wie unser Pfarrsaal und war gut besetzt. Etwa 200 Gäste warteten auf unsere Ankunft. Das Chorkonzert sollte sofort beginnen. Zum Einsingen war keine Zeit. Der Programmablauf wurde kurz besprochen. Als erste sollte der Kirchberger Kirchenchor singen dann kamen sofort wir dran. Das konnte ja lustig werden. Wir wussten ja noch gar nicht was wir singen sollten.
Schnell zogen sich Christian, der Notenwart und der Vorstand in einen Nebenraum zurück und suchten die Lieder aus. Auf kleinen Zetteln, auf denen die Bedienungen die Zeche ausrechneten schrieben wir die Reihenfolge der Lieder auf, vervielfältigten sie handschriftlich während der Kirchenchor sang und gaben diese an die Sänger weiter. So hatten wir noch nie gesungen. Es gab einige skeptische Mienen unter den Sängern. Aber nach dem ersten Lied und nach der Begrüßung klappte unser Vortrag dann doch einwandfrei.
Als Gastgeschenk hatten wir zwei Kästen Oktoberfestbier mitgebracht und einen Wiesenkrug 2007. Sepp Seehann gab den Kirchbergern noch den Rat den Bock am bestem zu Hause zu trinken. Besser noch, sich mit der Flasche gleich ins Bett zu legen.
War da nicht noch etwas, was man im Bett machen kann. Ja richtig, schlafen!
Es wurde ein richtig schöner Abend und unser Vortrag konnte sich hören und sehen lassen. Dass die Roagersbacher Buam auch noch sangen, war das i-Tüpferl der besonderen Art.
Es war ein langer Tag und ein gelungener Auftakt zu unserem Jahresausflug 2007.
Samstag 13. Oktober
Es war eher Zufall, dass wir im 850 Jubiläumsjahr von Maria Zell und im Papstbesuchsjahr unseren Ausflug zu dem wohl berühmtesten Wallfahrtsort Österreichs unternommen hatten. So kann man aber diesen Ausflug besser in Erinnerung behalten.
Der Überlieferung nach wurde Mariazell am 21. Dezember 1157 gegründet. Eine Bauinschrift über dem Hauptportal mit der Jahreszahl 1200 lässt diese Zeit als Baubeginn der romanischen Kapelle annehmen.
Wir fuhren mit der nostalgischen Maria-zellerbahn im reservierten Wagon vom Bahnhof Steinschal Tradigist durchs Pielachtal, dem Naturpark Ötscher-Tormäuer nach Mariazell. Etwa 2 Stunden brauchten wir für die 70 km.
Die spektakuläre Bergstrecke führt durch meisterlich angelegte Tunnels über Brücken und Viadukte.
In Mariazell angekommen führte uns natürlich der erste Weg in die Basilika.
Die Gründung von Mariazell wird der Überlieferung nach auf einen Benediktinermönch namens Magnus zurückgeführt, der von seinem Mutterkloster St. Lambrecht als Seelsorger für die Hirten in die Umgebung des heutigen Ortes Mariazell ausgesandt wurde. Der Weg führte ihn dann auf eine Anhöhe zu jenem Platz, an dem heute die Wallfahrtsbasilika steht.
Dort stellte er die hölzerne Marienfigur auf einen Baumstrunk und erbaute darüber eine Zelle aus Holz, die ihm als Kapelle und Wohnraum diente.
Nach so viel Kultur hatten wir uns in den zahlreichen Gaststätten und Cafes eine Stärkung und eine Erwärmung verdient. Denn das Wetter hatte uns nicht verwöhnt. Es war nasskalt und jeder war froh endlich einkehren zu dürfen.
Um 15:00 Uhr fuhren wir mit dem Bus wieder zurück Richtung Steinschal Tradigist. Auf die Sänger wartete noch Arbeit. In Frankenfels war noch eine Probe mit dem Organisten geplant, denn am Sonntag wollten wir im Heimatort unseres gastgebenden Chores die Gounod Messe singen. Während der Probe sollten die Frauen und die passiven Mitglieder die Zeit nutzen die „Nixhöhle“, eine Tropfsteinhöhle zu besichtigen, oder den Ort Frankenfels mit einem Spaziergang entdecken.
Das Singen mit dem Organisten fiel zur Zufriedenheit aller aus. Anschließend trafen wir uns wieder und fuhren gemeinsam zurück ins Hotel. Hinter vorgehaltener Hand wurde berichtet, dass einige bedauerten dass alle wieder aus der Nixhöhle zurückgekehrt waren.
In unserem Hotel erwartete uns ein vorzügliches, reichhaltiges Naturküchenbuffett mit allerlei Zutaten und Produkten aus dem eigenen Garten und sonstige Spezialitäten aus dem Pielachtal.
Nach dem Abendessen gab es eine Einführung in die regionale Mostkultur durch den Chef Hans Weiss bei der der praktische genussvolle Anteil der Verkostung nicht zu kurz kam.
Sonntag 14. Oktober
Nach dem reichhaltigen Frühstück und der Gepäckverladung fuhren wir mit dem Bus nach Frankenfels. Dort trafen wir die Sängerinnen und Sänger unseres Gastchores an der Kirche. Wir wurden herzlich begrüßt. Die musikalische Gestaltung der Messe gelang uns vorzüglich und wir wurden sowohl vom Pfarrer als auch von den Kirchenchormitgliedern sehr gelobt.
Dann hieß es Abschied nehmen von den Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores und vom Pielachtal ohne aber zu vergessen, die Gegeneinladung nach München wiederholt zu haben, die wir bereits beim Festabend ausgesprochen hatten.
Das erste Stück unserer Heimreise führte uns über die Mostviertler Panoramastraße. Nachdem das Wetter sich nun von seiner besten Seite zeigte wurde die Fahrt zu einem richtigen Höhepunkt unserer Reise. Manchmal war die Straße so schmal, dass man glaubte nur auf einem Wanderweg zu sein. Man muss sich vorstellen, man fährt geraume Zeit auf einem Bergrücken und sieht links und rechts weit in das hügelige Land. Ein wunderschönes Land. Wie bei uns daheim in Bayern.
Am Ende der Panoramastraße besichtigten wir die großartige Basilika der Wallfahrtskirche auf dem Sonntagberg. 700 Meter hoch gelegen, beherrscht der Sonntagberg und die Kirche das Landschaftsbild.
Die Basilika ist der Hl. Dreifaltigkeit und dem Hl. Michael geweiht. Die 1735 barockisierte Kirche präsentiert sich innen in Gold und Pastellfarben.
Draußen geht der Blick über sanfte Hügelketten mit kleinen Dörfern, wo der vollmundige Most hergestellt wird. Die Früchte von Apfel- und Birnbäumen werden hier zu jenem spritzigen Getränk verarbeitet, das mit seinem leichten Alkoholgehalt die Geschmacksnerven ebenso anregt wie die Gemüter.
Davon wollten wir aber noch eine Kostprobe nehmen. Dazu galt es aber erst noch die Mostwirtschaft zu finden bei der wir zum Mittagessen verabredet waren.
So sehr man versteckte Gaststätten oder Buschenschänken schätzt, weil sie nicht so überlaufen sind. So verstecken hätte sich der Hansbauer nicht brauchen, schließlich hatte er in seiner Mostheurigen Wirtschaft allerhand zu bieten. Wir waren reichlich spät dran, denn wir hatten bei der Planung die Besichtigung der Basilika auf dem Sonntagsberg nicht eingeplant. Auf den letzten Kilometern war ein beständiges Grollen im Bus zu vernehmen, was nicht auf die schlechten Straßenverhältnisse zurückzuführen war sondern eindeutig auf das Magenknurren der Mitreisenden.
"Diese Häuser hat der Most gebaut", sagt man im Mostviertel. Und meint damit die prachtvollen Vierkanthöfe aus dem 19. Jahrhundert, als der Most der Region Wohlstand brachte. Die erfolg-reichen Mostbauern nannte und nennt der Volksmund "Mostbarone".
Bei einem der 19 Mostbarone kehrten wir ein. Ein typisches gemütliches Mostviertl Wirtshaus. Besser hätten wir es nicht treffen können. Es gab eine wunderbare Brettljaus`n, die keine Wünsche übrig ließ. Hervorragend im Geschmack und so reichlich dass manche zu kämpfen hatten. Ein geschmackvolles Brot und einen Most. Leider nur einen Most, denn die Zeit war viel zu kurz. Gerne wären wir noch geblieben. Aber so viel Zeit blieb noch, dass sich einige mit Brot und Most eindecken konnten. Wie gut, dass der Bus reichlich Platz hatte.
Schweren Herzens trennten wir uns von dem gastlichen Baron und machten uns auf den Heimweg nach München.
2006
Am 07.10.in aller Herrgottsfrühe brachen wir zu unserem diesjährigen Sängerausflug auf. Unser Weg führte uns erstmal nach Landshut, wo wir die Burg Trausnitz ausgiebig besichtigten (mit Weißwurstfrühstück), anschließend über die Autobahn Richtung Deggendorf und dann nach Norden bis in die schöne und uns wohlbekannte Oberpfälzer Metropole Cham, der Heimatstadt unseres Chorleiters Dr. Christian Kelnberger. In der dortigen Jakobskirche sangen wir anlässlich der Samstagabend-Messe unsere mittlerweile wohlbekannte "Deuxieme Messe" von Charles Gounod, die uns, diesmal erstmals auch erwiesenermaßen unbeeinflusste, durchweg positive Kritiken einbrachte. Die Bezeichnungen gingen von "irgend so ein Profi-Chor aus München" bis zu "50 Mann Chor", wobei wir leider nur mit 24 Mann angetreten waren. Auch die Sänger waren, zumindest größtenteils, sehr zufrieden mit ihrer Leistung. Die gelungene Umgestaltung der Empore der Jakobskirche sowie die wunderbare Orgelbegleitung durch Sonja Steinkirchner trugen uns in der Tat zu neuen Höhenflügen. Nach dem
ausgesprochen deliziösen Abendessen im Hotel Ransberger Hof hat es sich der Wirt nicht nehmen lassen uns eine Runde Schnaps zu spendieren, und zwar nicht den billigen, was ihm natürlich ein Ständchen einbrachte. Am Sonntag starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück nach Bad Kötzting, wo wir erst das Casino und dann den Rest der Stadt besichtigten, um nach dem Mittagessen im Hotel zur Post die Köstlichkeiten der Bärwurzerei Drexler zu verkosten. Dann weiß ich nichts mehr, aber wir sind gut heimgekommen. ;-)
2005
Im Januar 2005 startete die Liedertafel Fasanerie ein Chorprojekt. Ziel war, die Messe no.2 „aux sociétés chorales“ von Charles Gounod im Straßburger Münster zu singen. Für dieses Vorhaben suchte der Männerchor Anfang des Jahres Sänger, die sich an diesem Projekt beteiligen wollten. Sechs Sänger hatten sich gemeldet. Am ersten Oktoberwochenende wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen.
Die Liedertafel Fasanerie-München hatte sich mit den Projektsängern systematisch auf die Aufführung vorbereitet. Höhepunkt der Vorbereitung war ein dreitägiges Seminar im September in der Bayerischen Musikakademie in Marktoberdorf. Am 25. September fand die Generalprobe in der Ludwigskirche in München statt.
So vorbereitet fuhr die Liedertafel Fasanerie vom 01.10. bis 03.10.05 nach Strassburg. Angekündigt war der Chor für „Samedi 18h30 Messe avec la chorale LIEDERTAFEL FASANERIE de MUNCHEN“.
Dank dem hervorragenden Zusammenwirken mit dem Organisten gelang der Liedertafel ein krönender Abschluss des Chorprojektes. Viel Lob und
Anerkennung fand der Chor nicht nur bei den mitgereisten „Fans“ sondern auch bei den anderen zahlreichen Besuchern, die an dem Abendgottesdienst teilgenommen hatten.
Nach dem Abschlussfoto auf der Treppe zum Hochaltar wurde der Chor auch noch vom Organisten besonders gelobt und eingeladen wieder einmal im Münster zu singen.
Anschließend wurde der erfolgreiche Abschluss im Lokal „La Coucrouterie“ heftig gefeiert.
Der Sonntag und der Montag standen ganz unter dem touristischen Motto. Dabei mussten die Sänger feststellen, dass die Zeit viel zu knapp war um auch nur einen Bruchteil des schönen Elsass zu entdecken. Grund genug um über die ausgesprochene Einladung ernsthaft nachzudenken.
Übrigens noch eine Erfolgsmeldung. Von den 6 Projektsängern hat es 5 Sänger bei der Liedertafel Fasanerie so gut gefallen, dass sie weiterhin im Chor singen werden.
In diesem Sinne, nur Mut liebe Leser, singen auch Sie mit.
Wenn Sie Lust haben melden sich unter der Telefonnummer 089/ 1502295 oder 1503383 oder besuchen Sie am Mittwochabend ab 20:00 Uhr unsere Chorprobe in der Mehrzweckhalle Feldmoching.
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